Huchenfeld

Nudeln, Kartoffeln, Brot, aber auch Windeln und Zahnpasta hat Raphaela Asara in ihren zwei Tüten. Die 34-Jährige gehört zum 30-köpfigen Team ehrenamtlicher Einkaufshelfer in Huchenfeld, Es ist der erste Einsatz des Hilfsnetzwerks – für eine Familie in Nöten. „Sie befinden sich in angeordneter häuslicher Quarantäne“, erklärt Ortsvorsteherin Sabine Wagner, bei der derzeit die Koordination des Einkaufsservice zusammenläuft. Sie war es auch, die Asara am Dienstag Morgen telefonisch über die Anfrage informierte und Geld, sowie Schutzhandschuhe und Einkaufszettel bei der Lehrerin in den Briefkasten warf - um unnötige Kontakte zu vermeiden. Und so landet auch der Einkauf vor der Tür, anstatt ihn direkt zu übergeben.

„Ich habe bei der Familie geklingelt und bin dann wieder gegangen, das war alles ganz unproblematisch“, sagt Asara. Für sie ist es selbstverständlich, in Tagen wie diesen zu helfen. „Ich habe die Möglichkeit und will das der Allgemeinheit zur Verfügung stellen“, sagt die Lehrerin, die vom Home-Office aus auch noch ihre Schüler sowie deren Eltern betreut. Wagner geht davon aus, dass die Nachfrage nach dem Einkaufsdienst in den kommenden Wochen steigen wird: „Daher haben wir Huchenfeld in einzelne Bezirke aufgeteilt, die dann je ein Ehrenamtlicher übernehmen soll.“ Personen, die Hilfe in Anspruch nehmen wollen, können eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreiben oder sich telefonisch unter (07231) 391407 melden.

(Sorry PZ, Hab den Text einfach bei Euch geklaut. Ich werde bald einen eigenen Text dazu schreiben. Ich hoffe Ihr denkt an die Leute die Hilfe brauchen bevor Ihr Klage einreicht.)